Informationen im Juli

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Jul 112020
 

Es sind einige wichtige Informationen zusammengekommen, die wir gerne weiterreichen!


Wichtig! Verlängerung MV Schutzfonds Kultur

Liebe KünstlerInnen, Kulturträger und KulturakteurInnen,

in fast schon guter Tradition kommt direkt nach dem Newsletter-Versand noch eine wichtige Information herein:

Die Lenkungsgruppe „MV Schutzfonds“ hat der *Verlängerung des Finanzierungszeitraums des MV Schutzfonds Kultur bis zum 31.12.2020* zugestimmt.
Im Einzelnen bedeutet die Verlängerung, dass der Finanzierungszeitraum und die Antragsfrist (Posteingang beim Landesförderinstitut) bis jeweils zum 31.12.2020 (vorher nur bis 31.05) ausgedehnt werden.

Soweit bereits ein Antrag für die Zeit bis zum 31.05.2020 gestellt wurde, ist für den Zeitraum ab dem 01.06.2020 ein Folgeantrag zu stellen.

Das Landesförderinstitut ist gebeten, bereits vorliegende Anträge für den Zeitraum bis zum 31.05.2020 zu bescheiden, da ein Änderungsantrag zur Einbeziehung des Verlängerungszeitraums für den Antragsteller eine Verzögerung bezüglich der bereits beantragten Mittel bedeuten würde.

Das Landesförderinstitut wird diese Informationen ebenfalls unverzüglich veröffentlichen und die Antragsformulare anpassen.

Link zur Landesförderinstitut-Seite: (Antragsformular, Grundsätze, Informationsblatt)

Antragstellung im MV Schutzfonds Kultur

Im Rahmen des MV-Schutzfonds Kultur werden Hilfen für in ihrer Existenz gefährdete oder von anderen unbilligen Härten betroffene Künstlerinnen und Künstler sowie Träger aus Kunst und Kultur (juristische Personen des Privatrechts und des öffentlichen Rechts mit Sitz oder Betriebsstätte in Mecklenburg-Vorpommern) ausgereicht.

Der MV Schutzfonds Kultur besteht aus 6 Säulen:

  • Säule 1: institutionell geförderte Einrichtungen und Einrichtungen, die in Analogie gefördert werden (3,5 Mio. Euro)
  • Säule 2: Träger mit gemeinnützigen Projekten in derKulturförderung (3,8 Mio. Euro)
  • Säule 3: gemeinnützige Träger außerhalb der Kulturförderung (1,5 Mio. Euro)
  • Säule 4: Überbrückungsstipendien (3 Mio. Euro)*
  • Säule 5: Träger der allgemeinen und politischen Weiterbildung (600.000 €)
  • Säule 6: Träger der Gedenkstättenarbeit (200.000 €)

Die Antragstellung in den besonders relevanten Säule 2-4 ist jetzt beim Landesförderinstitut möglich.

***Antragsfrist ist der 31.12.2020*

Weitere Informationen:

Antrag Säule 2 & 3: Landesförderinstitut – Coronahilfe für kulturelle Träger (MV-Schutzfonds Kultur) – (Antragsformular, Grundsätze, Informationsblatt)

Säule 4: Antrag Überbrückungsstipendien: Landesförderinstitut – (MV-Schutzfonds Kultur) (Antragsformular, Fördergrundsätze, Liste der Berufe)

Informationsblatt: Ministerium für Bildung, Wissenschaft & Kultur MV – Informationsblatt #4 – MV Schutzfonds Kultur Säulen 2-4

Video-Aufzeichnungen: (15.05.) Informationsveranstaltung des Servicecenter Kultur mit Landesförderinstitut und MfBWK MV  und am am 3.7. zum Thema Antragstellung im MV Schutzfonds Kultur


Verordnung der Landesregierung zur Corona-Lockerungs-LVO MV +  zur Änderung der Quarantäneverordnung vom 9. Juli, die am 10. Juli in Kraft tritt

Das Sofort-Programm „NEUSTART“ der Bundesregierung für Corona-bedingte Investitionen in Kultur-Einrichtungen hat ein großes Echo gefunden und anscheinend auch für Verwirrung gesorgt. Auf der Webseite neustartkultur.de wird das Programm als beendet erklärt, auf der Webseite der Staatsministerin für Kultur und Medien hingegen werden etliche Maßnahmen aufgelistet. Deshalb hier der Link: NEUSTART KULTUR läuft an: „Mit NEUSTART KULTUR hat die Bundesregierung ein milliardenschweres Rettungs- und Zukunftsprogramm für den Kultur- und Medienbereich aufgelegt. Antragsberechtigte Einrichtungen oder Akteure können ab sofort erste Informationen über Fördermöglichkeiten bei den Bundeskulturfonds abrufen.“


Und ganz wichtig:

Hendrik Menzel und das Service-Center Kultur laden zu Sprechtagen ein:

Ich möchte Sie und Euch herzlich zu den Sprechtagen zur Kulturförderung im August und September in allen Landkreisen und kreisfreien Städten einladen.
Ich freue mich natürlich auch über Weiterleitung an Interessierte in Euren und Ihren Netzwerken.

Die Corona-Krise hat Kulturträger und -akteurInnen vor besondere Herausforderungen und existenzielle Fragen gestellt.
Vor diesem Hintergrund wollen wir in den Sprechtagen besonders auf den Umgang mit Kulturfördermitteln in diesen Zeiten, sowie spezielle Hilfsprogramme eingehen.

Welche Hilfsprogramme kommen in Frage?
Wie gehe ich mit bewilligten Mitteln und Änderungen und Absagen im Projekt um.
Gibt es Förderprogramme für den Neustart von Kultur?

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 14 Uhr und enden um 16 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung aber erforderlich.

  • Mi., 19.08.20 Wismar -Phantechnikum (Technisches Landesmuseum)
  • Do., 20.08.20 Bad Doberan -Kornhaus
  • Mo., 24.08.20 Greifswald – Koeppenhaus
  • Do., 27.08.20 Parchim – Stadtbibliothek
  • Mo., 31.08.20 Neubrandenburg -Brigitte-Reimann-Haus
  • Di., 01.09.20 Stralsund -Rathaus (Konferenzsaal)
  • Mi., 02.09.20 Schwerin – Volkshochschule
  • Do. 03.09.20 Rostock – FRIEDA23

Direkt zur Anmeldung

Falls Sie sich zu einem der ausgefallenen Sprechtage im Frühjahr (Greifswald; Putbus) angemeldet hatten, bitte ich bei Interesse um erneute Anmeldung über das Formular.

Als Referentin ist Dr. Karin Schmidt (Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur) bei allen Sprechtagen anwesend um Fragen direkt aus der Perspektive der Kulturabteilung zu beantworten und den MV Schutzfonds Kultur zu erläutern. Wir freuen uns bei aller Vorsicht auf persönliche Begegnungen und konstruktiven Austausch.


So, das wärs erstmal. Weitere Informationen reichen wir natürlich auc weiter!

30 Jahre Deutsche Einheit – Erzählsalons

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Jul 022020
 

Ein wenig spät, aber  noch nicht sind alle Erzählsalons vorbei… Es gibt soviel zu erzählen, machen Sie mit!


30 Jahre Deutsche Einheit  - Deine Geschichte, unsere Zukunft

Es werden Menschen gesucht, die die Wendezeit und die Zeit danach in unserer Region erlebt haben und sich darüber mit anderen austauschen möchten. Es geht vor allem darum, dass jeder seine Geschichte und seine Wahrheit erzählen kann. 
Einerseits werden Menschen aus einer gemeinsamen Region gesucht, andererseits gibt es auch "Erzählsalons" zu den Themen: Arbeit, Gesundheit, Bildung, Frauen, Soziale Marktwirtschaft, Konsum, Migration, Altenpflege, Familie und Demokratie.

Weitere Informationen finden Sie in der beigefügten Broschüre oder unter diesem Internetlink: www.deine-geschichte-unsere-zukunft.de
Bei diesem Projekt können Sie sich zu Wort melden und die Geschichte der Wende aus der Perspektive der Ostdeutschen erzählen.  
Vielleicht endlich mal eine Gelegenheit dazu?
Bei Interesse melden Sie sich bitte sofort hier:
Karin Denisow
Mobil: 0170 24 36 916
E-Mail: 

In 20 Erzählsalons werden Vereinigungs- und Transformationserfahrungen ausgetauscht. Jeweils sechs bis acht Teilnehmer*innen werden erzählen, wie sie den Vereinigungsprozess erlebt haben und wie sich die Transformation noch heute auf ihr Leben auswirkt.
Wir wollen Menschen erreichen, die erzählen möchten – und wir wollen Menschen erreichen, die diese Geschichten hören möchten.

Wegen der Corona-Krise ist es zurzeit nicht möglich, sich analog zu treffen. Doch sozialer Austausch ist in dieser angespannten Situation wichtiger denn je – für den sozialen Frieden. Deshalb bringen wir den Erzähl salon in ein digitales Format: das des Digitalen Erzählsalons. Er ermöglicht den Austausch über große Entfernungen hinweg. Menschen aus allen Bundesländern können zuhören.
Damit alle teilnehmen können, unterstützen wir Erzähler*innen beim Einrichten ihres Computers für die Videokonferenz. 
Wer nicht über die Technik verfügt, dem leihen wir ein Tablet.

Im Erzählsalon erzählt einer nach der anderen seine Geschichte, ohne unterbrochen zu werden. 
Im Anschluss können sich Teilnehmer*innen und Zuhörer*innen im Chat austauschen. 
Es entsteht ein lebendiger Dialog auch mit Menschen aus den Alt-Bundesländern. Durch diesen Dialog wird die Identifikation gemeinsamer Ziele möglich.
Der Digitale Erzählsalon wendet sich an Jung und Alt. Die jungen Deutschen, die die DDR nicht erlebt haben, lernen durch die Geschichten der Älteren ihre Heimat neu kennen. Sie lernen, welche Potenziale in den Erfahrungen der Friedlichen Revolution und der Transformation stecken. Aber auch die Älteren können von den Erfahrungen der Jungen lernen.

In vielen »analogen« Erzählsalons, die wir bereits zu ähnlichen Themen durchgeführt haben, erlebten wir, wie Menschen sich erinnert haben – 
aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. In unserer Erzählsalonreihe zum 30. Jahrestag des Mauerfalls in der Hoffnungskirche Berlin-Pankow 
beispielsweise erzählte der Busfahrer, wie er sich freute, endlich über die Bornholmer Brücke fahren zu können, 
die Krankenschwester, dass sie glaubte zu träumen, als die Grenze offen war, und der ehemalige Mitarbeiter der Staatlichen Plankommission, 
dass für ihn mit dem Ende der DDR eine Welt zusammenbrach. 
Ihnen hörte ein junger bayerischer Historiker zu, der zur Wendezeit noch nicht gelebt hat, sich jedoch für die Geschichten der Zeitzeugen interessiert. 
Durch das gemeinschaftliche Erzählen und Zuhören wurden die Teilnehmer*innen einander vertraut.

Der Erzählsalon ist ein innovatives Veranstaltungsformat, das unter Leitung einer Salonnière jedem Menschen Raum gibt, seine Geschichte zu erzählen. 
Das Format ermöglicht es, Menschen mit unterschiedlichsten Erfahrungen zusammenzubringen und den sozialen Austausch zu fördern. 
Denn: Erzählen kann jeder! Und: Erzählen macht Spaß! 
Im Setting des Erzählsalons finden die Menschen offene Ohren und teilen ihre Erfahrungen miteinander.

--
ROHNSTOCK BIOGRAFIEN
Schönhauser Allee 12 (Eingang Saarbrücker Straße)
10119 Berlin
Telefon Zentral: 030 / 40 50 43 -30
Telefon Durchwahl: 0170 / 2436916

www.rohnstock-biografien.de


Nächste Ausbildung zur Autobiografikerin/ zum Autobiografiker vom 01.-11.09.2020. Anmeldung und Infos unter:
https://www.rohnstock-biografien.de/akademie/autobiografiker-seminar/

Info-Veranstaltung „Antragstellung für kulturelle Träger im MV Schutzfonds Kultur“

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Jun 252020
 

Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat Anfang April mit dem MV Schutzfonds Kultur ein umfassendes Hilfsprogramm für die von den Corona-Einschränkungen betroffene Kultur im Land eingerichtet.

MV-Schutzfnds-Kultur_Info-Veranstaltung

Die *Antragstellung* für die erste Phase in den Säulen 2 und 3 für Träger gemeinnütziger Projekte in der Kulturförderung des Landes M-V und für gemeinnützige kulturelle Träger außerhalb der Kulturförderung des Landes M-V *ist jetzt bis zum 31.7. möglich*.

Welche Träger antragsberechtigt sind, wann ein ‚besonderes Landesinteresse‘ gegeben ist, welche Kosten geltend gemacht werden können und wie diese im Antrag dargestellt werden sollen, erfahren Sie in dieser Info-Veranstaltung.  Nach der Erläuterung der Antragstellung werden Ihre individuellen Fragen von Vertretern des Landesförderinstituts MV und des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV beantwortet.

Wann:Freitag, 03. Juli – 10:00-12:00 Uhr
Wo:Webinar – video.servicecenter-kultur.de 
Wer:Dr. Karin Schmidt (MBWK MV), Tordis Maack (LFI MV)*

Die Veranstaltung ist natürlich kostenlos – eine Anmeldung zur  Teilnahme  ist aber zur Vorbereitung des Webinars ist aber notwendig.

Technik: Das Webinar wird mit GoogleMeet durchgeführt. Sie benötigen am PC keine Software, nur ein funktionierendes Mikrofon und Kopfhörer. Die Teilnahme per Telefon ist ebenfalls möglich. Die Einwahldaten gehen Ihnen nach Anmeldung zu.

Weitere Informationen zum MV Schutzfonds Kultur und zur Antragstellung  finden Sie online über diesen Link.
 

Überbrückungsstipendien – Fristverlängerung

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Jun 082020
 

Wir hatten auf unserer Seite auf die Ausschreibung der Überbrückungsstipendien des Landes MV hingewiesen. Und dazu gibt es jetzt eine erfreuliche Nachricht:

Die Antragsfrist wurde verlängert, letzter Abgabetag ist nun der 31.07.2020!

 Zur Antragstellung beim LFI

Dokumente zum Download und Kontaktinformationen gibt es hier: https://www.lfi-mv.de/foerderungen/ueberbrueckungsstipendium-mv-schutzfonds-kultur/

Direkt zum Antragsformular

Strategiepapier für die Zukunft Vorpommerns – Umfrage

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Jun 082020
 

Henriette Sehmsdorf bittet um Mitarbeit. Und wir verbreiten gerne diesen Aufruf!

Liebe Mitglieder der Kreiskulturräte Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald und der Mecklenburgische Seenplatte !

Der von der Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern berufene Vorpommernrat erarbeitet derzeit ein Strategiepapier für die Zukunft Vorpommerns. Dafür haben sich seine Mitglieder in verschiedene Arbeitsgruppen aufgeteilt, die die unterschiedlichen Handlungsfelder in den Blick nehmen. In der AG Wissenschaft und Kultur bin ich die einzige Vertreterin der Kunst- und Kulturschaffenden und ich möchte eine starke Stimme sein, die möglichst viele Interessen Euerseits aufnimmt. Deshalb wende ich mich heute mit den folgenden 3 Fragen Euch, die Mitglieder der Kreiskulturräte im östlichen Landesteil:

  1. Welche Sorgen habt Ihr als Kunst- und Kulturschaffende speziell im östlichen Landesteil
  2. Welche konkreten Wünsche habt Ihr an die Kulturpolitik  des Landes, Eurer Städte bzw. Kreise
  3. Welche Projekte findet Ihr, sollten  in Vorpommern resp. dem östlichen Landesteil unbedingt umgesetzt werden.

Ich freue mich über konzentrierte Zuarbeiten, die umso wirkungsvoller sind, je konkreter sie ausformuliert sind.

Um eine Rückmeldung bitte ich bis zum 20. Juli an Euren jeweiligen Kreiskulturrat, der diese Information bitte bis zum 31. Juli an mich weiterleiten möchte.

Herzlichen Dank für Eure Mitarbeit und freundliche Grüße

Eure

Henriette Sehmsdorf

Die Adresse für die Antworten:

Überbrückungsstipendien (2.000 EUR) des Landes MV jetzt beantragen (Frist: 31.05.)

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Mai 132020
 

Hendrik Menzl (Servicecenter Kultur) informiert:

Liebe KünstlerInnen und KollegInnen,

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat bereits Anfang April mit dem MV Schutzfonds Kultur ein umfassendes Hilfsprogramm für die Kultur im Land vorgestellt.

Ein wichtiger Baustein des Schutzfonds ist das Überbrückungsstipendium für freischaffende, professionelle Künstler*innen in Höhe von 2.000 Euro pro Person.
Hierfür stehen 3 Mio Euro zur Verfügung.

Bisher wurden allerdings erst ca. 240 Anträge (Stand 11.5.) auf diese Stipendien gestellt. Ich möchte daher noch einmal dringend auf diese Möglichkeit hinweisen und betroffenen KünstlerInnen aus allen Sparten empfehlen, jetzt ihre Anträge beim LFI zu stellen.

einige Hinweise/FAQ:

  • Das Überbrückungsstipendium des Landes Mecklenburg-Vorpommern ist als unbürokratische Soforthilfe explizit für die künstlerische Arbeit gedacht, die nur in Form von einem Abschlussbericht nachgewiesen werden muss. Es ist keine Vorlage von Belegen für Materialkostenausgaben o.ä. nötig. (Recherchieren, Üben, Proben, Trainieren, Entwicklung neuer kreativer Ansätze – alles Gegenstand der Zuwendung)
  • Das Überbrückungsstipendium wird nach Abstimmung mit dem BMAS als zweckbestimmtes Einkommen nicht auf die Grundsicherung nach ALGII angerechnet (gleichzeitiger Bezug ist möglich).
  • ein gleichzeitiger Bezug der Liquiditätshilfen (Corona Soforthilfe für Unternehmen und Selbstädnige) ist nicht möglich.
  • das Antragsformular ist äußerst schlank und in 10-15 Minuten ausgefüllt
  • der Nachweis der künstlerischen Tätigkeit erfolgt über die Mitgliedschaft in der KSK (bei der KSK anrufen und Nachweis anfordern – schicken die sofort per Mail)
  • der Begriff der künstlerischen Tätigkeit ist sehr weit gefasst (i.S.d. KSK-Berufe) – einen Überblick der Berufe gibt es hier
  • Wer nicht über die KSK versichert ist, nimmt die ‚Härtefallregelung‘ in Anspruch und weist seine Tätigkeit über Mitgliedschaft in Berufsverbänden, Verwertungsgesellschaften oder über langjährige Vertragsbeziehungen (Verlag/Label/Galerie) nach
  • Bitte beachtet zwingend die Antragsfrist zum 31.05.2020!

Dokumente zum Download und Kontaktinformationen gibt es hier: https://www.lfi-mv.de/foerderungen/ueberbrueckungsstipendium-mv-schutzfonds-kultur/

Direkt zum Antragsformular

Solidarische Grüße, 

Hendrik Menzl

Servicecenter Kultur der
KARO gAG in der FRIEDA 23
Hendrik Menzl

Friedrichstraße 23
18057 Rostock
Tel.: 0381 20354-09

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Deutsch-polnische Zusammenarbeit 2.0! Neue Ideen in der Krisenzeit

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Apr 202020
 

Unter dem Motto „Klima(t) 2.0 – online solutions for future“ schreibt die tifStiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeitdeutsch-polnische Zusammenarbeit ein spezielles Förderprogramm aus, das Bürger*innen in Polen und Deutschland niedrigschwellig die Möglichkeit geben soll, die Krisenzeit gemeinsam kreativ und interaktiv zu nutzen, um die Welt nach der Pandemie vorzudenken und mitzugestalten.
Der Fokus auf dem Klimawandel als globaler „Herkulesaufgabe“ im 21. Jahrhundert und den Chancen der Digitalisierung bei deren Bewältigung umfasst viele Themen, in denen ökologisch nachhaltige, innovative und grenzüberschreitende Lösungen aus der Zivilgesellschaft gefragt sind.

Ziele des Förderprogramms sind die Einübung guter Praxis für die deutsch-polnische Zusammenarbeit im Internet als virtuellem Begegnungs- und Dialograum, der Erfahrungs- und Wissensaustausch über den Umgang mit den aktuellen Herausforderungen und die Umsetzung gemeinsamer, digitaler Ideen für mehr Klimaschutz.

Wie sehr die deutsch-polnische Nachbarschaft in den letzten Jahren zusammengewachsen ist wird gerade bei den geltenden Grenzschließungen und – Einschränkungen deutlich bewußt. Umsomehr ist dieses Förderprogramm zu begrüßen, der Klimawechsel kennt wie die Kultur auch keine Grenzen!

Informationen zu diesem Programm finden Sie auf der Seite der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die Antragsfrist läuft vom  04.05.2020 – 31.07.2020 und die  Projektrealisierung sollte im Zeitraum: 01.06.2020-16.11.2020 stattfinden.

„/LAND INTAKT/ *–*Soforthilfeprogramm Kulturzentren“

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Apr 162020
 

Dise Information geben wir gerne weiter:


*„/LAND INTAKT/ *–*Soforthilfeprogramm Kulturzentren“ stärkt die Kultur in ländlichen Regionen*

Kultur ist als Faktor für die Entwicklung ländlicher Räume zunehmend in den Blick der Politik gerückt. Kulturzentren in ländlichen Räumen setzen den Rahmen für künstlerische Aktionen, Produktionen und Veranstaltungsreihen. Durch ihren hohen Vernetzungsgrad und ihre umfassende Expertise vor Ort sind sie sehr gut geeignet, Entwicklungsprozesse für ein lebendiges Umfeld anzustoßen und andere lokale Akteure mit Inspiration und Knowhow zu unterstützen. Nicht zuletzt sind Kulturzentren in ländlichen Räumen unverzichtbare Orte der Begegnung, des Austausches, der Nachbarschaft und damit des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, Kultureinrichtungen zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Das Projekt „/LAND INTAKT/ – Soforthilfeprogramm Kulturzentren“ ermöglicht ab sofort den soziokulturellen Zentren, Kulturhäusern sowie Kultur- und Bürgerzentren in Landgemeinden und Kleinstädten bis 20.000 Einwohnern programmbegleitende Investitionen und Modernisierungsmaßnahmen durchzuführen.>

Die Förderung kann bei der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. beantragt werden. Geschäftsführerin Ellen Ahbe: „/Intakte Ortschaften mit ihrer Tradition, der Ausstrahlung und dem Gemeinsinn der dort lebenden Menschen sind unabdingbar in den Regionen. Kulturzentren nehmen hierbei eine bedeutende Rolle ein. Wir begrüßen in Zeiten der Krise das deutliche Signal der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters und freuen uns, als Fachverband die dringend notwendigen Anschaffungen und Modernisierungsmaßnahmen zu koordinieren und damit zur Innovation und Stärkung einer vielfältigen Kulturlandschaft in den ländlichen Räumen beizutragen.“ /

Das Projekt „LAND INTAKT – Soforthilfeprogramm Kulturzentren“ wird im Rahmen des Förderprogramms „Kultur in ländlichen Räumen“ gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Die Mittel stammen aus dem „Bundesprogramm Ländliche Entwicklung“ (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Weitere Informationen und Kontakt: Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. | Lehrter Str. 38, 10557 Berlin, T 030.3 97 44 59-4
Claudia Ballschuh (Projektleitung) | | www.soziokultur.de | www.landintakt.de <

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. ist Dachverband für 14 Landesverbände und ca. 600 soziokulturelle Zentren und Initiativen in der Bundesrepublik Deutschland.
Das Programm „LAND INTAKT“ ist auch für Nicht-Mitglieder offen.


Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e. V.
Lehrter Straße 27-30, 10557 Berlin
www.soziokultur.de
fon (030) 397 44 59-0
fax (030) 397 44 59-9
mobil: 0176.10139309
Sitz: Berlin | Amtsgericht Charlottenburg | VR 30237 B
Geschäftsführung: Ellen Ahbe
Steuer-Nr.: 216/107/30466

MV-Schutzfonds: 20 Millionen Euro für die Kultur bereitgestellt

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Apr 072020
 

Eine Pressemeldung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur vom 7. April 2020:

Die Landesregierung unterstützt in der Corona-Krise Künstlerinnen, Künstler, Kulturschaffende, Träger der allgemeinen und politischen Weiterbildung sowie Gedenkstätten mit insgesamt 20 Millionen Euro. Das Kabinett hat heute in seiner telefonischen Sitzung die entsprechenden Auszahlungsbedingungen für die Schutzleistungen beschlossen. Die Millionenhilfen sind Teil des MV-Schutzfonds des Landes, der insgesamt 1,1 Milliarden Euro umfasst.

„Die Landesregierung unterstützt mit dem MV-Schutzfonds die Unternehmen und die Beschäftigten im Land. Wir wissen, dass auch viele kulturelle Einrichtungen und Träger und auch viele Künstlerinnen und Künstler durch die jetzt notwendigen Schutzmaßnahmen erhebliche Einnahmeausfälle haben. Deshalb war für uns immer klar, dass die Kultur eine besondere Unterstützung braucht. Ich bin Bildungsministerin Martin sehr dankbar, dass Sie hierfür dem Kabinett heute sehr gute Vorschläge gemacht hat“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig im Anschluss an die Kabinettssitzung.

„Die Corona-Krise stürzt Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende und Einrichtungen in schwere Existenznöte“, betonte Kulturministerin Bettina Martin. „Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich durch eine vielfältige und lebendige Kulturszene aus. Wir dürfen nicht zulassen, dass uns diese kulturellen Angebote wegbrechen und Leerstellen entstehen. Kunst und Kultur haben eine unverzichtbare Rolle in unserer Gesellschaft. Die Landesregierung unterstützt daher die Kulturschaffenden im Land, damit sie leichter durch diese schwere Zeit kommen“, sagte Martin.

In Ergänzung zu den bestehenden Hilfen (Soforthilfen, Grundsicherung etc.) umfasst dieses Paket eine Unterstützung für folgende Säulen:

Säule 1: Institutionell geförderte Einrichtungen und Einrichtungen, die in Analogie gefördert werden

Säule 2: Träger mit gemeinnützigen Projekten in der Kulturförderung

Säule 3: Träger mit gemeinnützigen Projekten außerhalb der Kulturförderung

Säule 4: Überbrückungsstipendien

Säule 5: Träger der allgemeinen und politischen Weiterbildung

Säule 6: Träger der Gedenkstättenarbeit

Säule 1: Institutionell geförderte Einrichtungen und Einrichtungen, die in Analogie gefördert werden

Bedarfsschätzung: 3,5 Mio. Euro

Zuwendungszweck: wird in den Vollzugshinweisen geregelt

Zuwendungsempfänger: Kultureinrichtungen, die eine regelmäßige Förderung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur erhalten (insbesondere Deutsches Meeresmuseum, Historisch Technisches Museum Peenemünde, Pommersches Landesmuseum, Künstlerhaus Lukas, Technisches Landesmuseum, Stiftung Mecklenburg, Ernst-Barlach-Stiftung)

Säule 2: Träger mit gemeinnützigen Projekten in der Kulturförderung

Bedarfsschätzung: 3,8 Mio. Euro

Zuwendungszweck: wird in den Vollzugshinweisen geregelt

Zuwendungsempfänger: Träger, die für gemeinnützige Projekte regelmäßig eine Kulturförderung erhalten

Beispiele (nicht abschließend): Usedomer Kunstverein, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Burg Klempenow, Schloss Plüschow, Internationales Kleinkunstfestival, Müritzeum

Säule 3: Träger mit gemeinnützigen Projekten außerhalb der Kulturförderung

Bedarfsschätzung: 1,5 Mio. Euro

Zuwendungszweck: wird in den Vollzugshinweisen geregelt

Zuwendungsempfänger: Träger, die für ihre gemeinnützigen Projekte keine regelmäßige Kulturförderung erhalten

Beispiele (nicht abschließend): MuSeEn gGmbH (Schliemann-Museum Ankershagen, Agroneum Alt Schwerin, 3 Königinnen Palais Mirow), Freilichtmuseum Klockenhagen, Konzertverein Schwerin, Freie Theater

Säule 4: Überbrückungsstipendien

Bedarfsschätzung: 3 Mio. Euro

Zuwendungsweck: Arbeitsstipendien i. H. v. je 2.000 Euro zur Unterstützung freischaffender, professioneller Künstlerinnen und Künstler, die durch die Absage von Engagements in Existenznot geraten sind. Das Stipendium dient in Abgrenzung zur Grundsicherung der Sicherung des künstlerischen Arbeitens und Wirkens*. Näheres wird in den Vollzugshinweisen geregelt.

Zuwendungsempfänger: freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler mit einer Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse (Wort, Bildende und Darstellende Kunst, Musik); inkl. Härtefallregelung

Das Land setzt sich gegenüber der Bundesagentur für Arbeit dafür ein, dass das Überbrückungsstipendium nicht auf die Grundsicherung angerechnet wird.

Säule 5: Träger der allgemeinen und politischen Weiterbildung

Bedarfsschätzung: 600.000 Euro

Zuwendungszweck: wird in den Vollzugshinweisen geregelt

Zuwendungsempfänger: Träger, die eine Förderung in den Bereichen allgemeine und politische Weiterbildung erhalten

Beispiele (nicht abschließend): Arbeit und Leben MV, Europäisches Integrationszentrum Rostock, Dien Hong – Gemeinsam unter einem Dach, Frauenbildungsnetz M-V, Akademie Schwerin

Säule 6: Träger der Gedenkstättenarbeit

Bedarfsschätzung: 200.000 Euro

Zuwendungszweck: wird in den Vollzugshinweisen geregelt

Zuwendungsempfänger: Träger, die eine Grundförderung im Bereich Gedenkstättenarbeit erhalten

Beispiele: Dokumentationszentrum Prora, Grenzhus Schlagsdorf, Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse

Reserve für aktuell noch nicht bezifferbare, aber anfallende Bedarfe der Säulen 1-6

Die Landesregierung hat 7,4 Millionen Euro als Reserve vorgesehen, um die zum jetzigen Zeitpunkt nicht scharf bezifferbaren finanziellen und inhaltlichen Bedarfe vorzuhalten.


Download der Informationsblätter hierzu:

057-20 MV-Schutzfonds Kultur1.pdf(PDF, 0,08 MB)

057-20 Informationsblatt_Nr._3.pdf (PDF, 0,08 MB)

Offener Brief an die Landesregierung

 Kultur und Politik  Kommentare deaktiviert für Offener Brief an die Landesregierung
Apr 072020
 

Ein offener Brief verschiedener Organisationen, den der Kunst- und Kulturrat VG auch unterstützt:

Offener Brief: Corona Soforthilfe schließt viele Kreativunternehmen aus Lebensunterhalt wird nicht unterstützt

Solo-Selbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen in Gefahr –  Zuschüsse für Auszahlung eines Unternehmer*innengehalts nutzbar machen

Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Schwesig,

sehr geehrter Herr Minister Glawe,

mit dem M-V Schutzschirm und speziell der Corona-Soforthilfe hat die Landesregierung erste wichtige Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die massiven Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft abzumildern. Wir begrüßen, dass die Maßnahmen insbesondere auch die unternehmerische Realität von Solo-Selbständigen und Angehörigen der Freien Berufe (einschließlich Künstler und Kulturschaffende) adressieren, die für die Kultur- und Kreativwirtschaft strukturprägend sind.

Minister Glawe sagte in einem NDR-Interview: „Wir schützen jedes Unternehmen – egal ob ‚Ein-Mann-Betrieb‘ oder mit zehn oder 150 Mitarbeitern. Wir wollen, dass die Wirtschaft weiter am Leben bleibt.“ Es gehe jetzt vorrangig darum, der Wirtschaft zu helfen, Arbeitslosigkeit zu verhindern und Unternehmen weiter am Markt zu halten.

Die aktuelle Verwaltungsrichtlinie der Corona-Soforthilfe sieht ausschließlich die Kompensation von betrieblichen Sach- und Finanzaufwendungen vor. In der Arbeitsrealität von Solo-Selbstständigen, Freiberuflern und Kleinstunternehmen spielen die genannten Aufwendungen allerdings häufig nur eine untergeordnete Rolle – ein Umstand der sich nicht selten durch die Spezifika der gewerblichen Tätigkeit begründet. Ihre Existenz ist dabei grundlegend an die gewerblichen Einnahmen gebunden, die Erwirtschaftung des eigenen Gehalts bleibt unverzichtbar.

*Aus diesem Grund fordern wir die Landesregierung auf, die förderfähigen betrieblichen Sach- und Finanzaufwendungen bei Solo-Selbstständigen, Freiberuflern, Kleinstunternehmen und Personengesellschaften um einen kalkulatorischen Pauschalbetrag von 1.180,00 Euro pro Monat für Lebenshaltungskosten des Inhabers / der Inhaberin zu erweitern und somit die Soforthilfe des Bundes mit Landesmitteln aufzustocken oder alternativ die Anerkennung seitens des Bundes zur erwirken.*

Andere Bundesländer haben ähnliche Aufstockungen bereits in ihre Soforthilfen implementiert.

Wir haben erfreut zur Kenntnis genommen, dass in kurzer Zeit bereits eine beachtliche Zahl an Anträgen bewilligt und Zuschüssen angewiesen wurden und möchten uns für die bisher als sehr unbürokratisch wahrgenommene Abwicklung der Corona-Soforthilfe bedanken.

Mit freundlichen Grüßen

*PopKW – Landesverband für populäre Musik und Kreativwirtschaft M-V e.V.*

*Kreative MV – Landesverband Kultur- und Kreativwirtschaft e.V.*

*Künstlerbund M-V e.V.*

*Jugendkunstschulverband M-V e.V.*

*Literaturrat M-V e.V.*

*Landesverband Freier Theater M-V e.V.*

*muse work e.V. *

*Warnow Valley*

*Compagnie de Comédie e.V.*